büroriem

büroriem ist eine kulturelle Plattform, auf der relevante Kunstentwürfe und Projekte veröffentlicht, diskutiert und realisiert werden können, die sich auf den Münchner Stadtteil Messestadt Riem beziehen. büroriem ist eine künstlerische Antwort, um auf bürokratische Hindernisse reagieren bzw. agieren zu können. Michael Lappers Büro beschäftigt sich mit dem öffentlichen Raum vor Ort und mit den Möglichkeiten, in der Kunst zur Stadtteilentwicklung beitragen kann. Es sucht den interdisziplinären Kontakt sowohl mit Architekten als auch mit Sozialarbeitern, mit Schulen und Schülern, mit der Bevölkerung und auch mit Initiativen vor Ort. Zwar ist Bürgerbeteiligung kein vorrangiges Ziel des Büros, aber durchaus Bestandteil einzelner Projekte.

Langzeitprojekt Messestadt

Im Langzeitprojekt Messestadt entwickelt das büroriem seit 2008 stadtteilbezogene Entwürfe und Vorhaben zu den Themen Stadtentwicklung und gesellschaftliche Spielräume.

Das Kunstprojekt „Kopfbaut 20:19“ ist ebenso Teil des Langzeitprojekts wie die Raumskulptur „mirbau’n“ und weitere Arbeiten.

mirbau’n

Das Objekt „mirbau’n“ entspricht dem Rohbau eines Zimmers und besteht aus hellen Ytong-Steinen mit Fugen aus eingesetztem Glas. Durch das simple Ersetzen der Mörtelfugen mit Glasscheiben verändert sich der Eindruck fundamental. Die Wände verlieren viel von ihrem massiven Charakter und verwandeln sich in eine Art großes transluszentes Lego.

Die Raumskulptur bildet einen künstlerischen Kommentar für den Münchner Stadtteil Messestadt Riem. Im Kern geht es dabei um die kleinen Möglichkeiten und Spielräume in der unter starkem Verwertungsdruck stehenden städtischen Wirklichkeit.

„mirbau’n“ ist unter den nominierten Beiträgen des Bauhaus-Wettbewerbs und wird in der Ausstellung im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz von 28. September bis 1. Dezember 2019 gezeigt.
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