Konzept

Im November 2018 brachte die Initiative KopfbauT Anträge zum Gebäude ein, die auf der gut besuchten Bürgerversammlung mit großer Mehrheit angenommen wurden. Darin wurde eine Sanierung des Hauses und die Beteiligung der Bürger an den weiteren Planungen gefordert. In der Vergangenheit wollte die Stadt nichts in das brachliegenden Haus investieren.

Der Kopfbau passt offensichtlich nicht in gängige Verwertungskonzepte: keine PKW-Zufahrtsmöglichkeiten und Parkplätze, keine Beheizung, kein offensichtlicher Bedarf (wobei die Verfügbarkeit auch nicht kommuniziert wurde) und (noch) zu wenig Laufkundschaft und Passanten (dieses ändert sich gerade).

Und vor allem gibt es wenig Vorstellungsvermögen, was das Haus einmal sein und leisten könnte.

Wir glauben, dass der Kopfbau eines der wenigen Möglichkeitenfenster darstellt, die es im stark verwerteten München noch gibt und die wichtig für einen moderne Stadtgesellschaft sind. Dazu entwickelte die Initiative ein zweistufiges Konzept. In einem ersten Schritt wird das Haus mit minimalstem Aufwand für eine niederschwellige Nutzung (etwa für den Sommer) verfügbar gemacht. Dies kann mit Beteiligung der Bewohnerschaft kostengünstig umgesetzt werden.

Nach einer mehrjährigem Phase der Nutzung und Entwicklung wird in einer zweiten Phase die Sanierung für den ganzjährigen Betrieb angegangen. Hier können die gemachten Erfahrungen der Nutzer und entstandene Partnerschaften und Kontakte mit einfließen und genutzt werden. Dieses langfristige Konzept kann dann auch überregionale Komponenten mit aufnehmen. Wir glauben, dass die Themen, die die Messestadt betreffen, universell für viele städtische Neubaugebiete national wie international relevant sind.

„Wie Häuser, Städte und ihre Gesellschaften gebaut sind, hängt wesentlich von unseren Vorstellungen ab.“

Das langfristige Konzept für den Kopfbau hier als PDF:

Antrag

Stellungnahme der Initiative KopfbauT zum Kopfbau in der Messestadt Riem – Anträge auf der Bürgerversammlung des Stadtbezirks 15 Trudering Riem im November 2018